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Verein Vegesacker Gymnasiasten feiert im kommenden Jahr 100-jähriges Bestehen

Hier ist der vollständige Artikel zu finden

VON MARTIN PRIGGE

Vegesack. „Wir sind unseren Zielen treu geblieben. Sie haben Bestand seit fast 100 Jahren“, sagt Walter Horn. Er ist Vorsitzender des Vereins Vegesacker Gymnasiasten (VVG), der momentan 380 Mitgliedern, die in Vegesack ein Gymnasium besucht haben, auch nach dem Schulabschluss eine Anlaufstelle bietet.
Im kommenden Jahr feiert der VVG sein 100-jähriges Bestehen. Für das Jubiläum ist mit dem „Vegetreffer“ – so nennt der Verein sein jährliches Wiedersehenstreffen der Abiturjahrgänge – auch eine Hundertjahrfeier geplant. „Den 7. September 2019 sollte man sich deshalb fett im Kalender markieren“, betont Walter Horn.
Bei der Durchsicht der in der Vereinszeitung „Perspektiven“ abgedruckten Mitgliederliste stößt der Leser auf viele bekannte Namen, die sich in Vegesack, Bremen und auch über Landes- und Bundesgrenzen hinaus in vielfältigsten Branchen verdient gemacht haben. Die Mitglieder sind aber stets ihrer Heimat und ihrer Herkunftsschule verbunden geblieben. Ihre individuellen Lebensläufe und Geschichten bieten viel Potenzial für gegenseitigen Austausch.

Zu den Zielen des Vereins gehören neben der Pflege der persönlichen Beziehungen der Mitglieder untereinander die Unterstützung des Gymnasiums und einer durchgängigen gymnasialen Bildung – auch durch finanzielle Förderung. Der VVG richtet beispielsweise die jährliche Abiturfeier aus und sponsert Bücher für Schüler, die besondere schulische Leistungen erbracht haben. Zudem werden vom Verein musikalische, sportliche und naturwissenschaftliche Projekte unterstützt.
So fördert der VVG das Schülerkabarett Antitoxin, Arbeitsgemeinschaften, die Anschaffung von Material wie Sport- und Spielgeräte, Keyboards und elektronische Wörterbücher. Insgesamt bietet der Verein den Ehemaligen die Möglichkeit, Kontakte zu einander, zur Schule und zum Stadtteil aufrechtzuerhalten. „Es ist wirklich eine wichtige Institution in Vegesack“, sagt Walter Horn über den Verein, der sich außerdem für durchgängige staatliche Gymnasien in Bremen-Nord einsetzt. „Schließlich hat der Norden 100 000 Einwohner.“
Der Verein Vegesacker Gymnasiasten sorgt mit mehreren Terminen im Jahr dafür, dass die Ehemaligen zusammenkommen können. Der Stammtisch trifft sich jeweils an jedem zweiten Mittwoch des Monats um 20 Uhr in der Strandlust. Jeweils am zweiten Mittwoch der Monate Januar, April, Juli und Oktober findet um 15 Uhr in der Strandlust der Damenstammtisch statt, der nächste Damentreff ist auf den 9. Januar 2019 datiert.

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Tradition haben außerdem das Grillfest im Sommer sowie das Weihnachtstreffen am zweiten Weihnachtstag um 11 Uhr, ebenfalls in der Strandlust, das auch in diesem Jahr stattfindet. Ende September hat der Verein seinen „Vegetreffer“ zum zehnten Mal abgehalten und am kommenden Mittwoch (24. Oktober) veranstaltet der VVG im Hotel Union um 18.30 Uhr ein Heringsessen. Hierfür wird um Anmeldung bei Elke Rönisch unter der Telefonnummer 0421-4785714 gebeten.
Die Geschichte des Vereins beginnt am 26. April 1919, als der später langjährige Vorsitzende Otto Börner den „Verein ehemaliger Realgymnasiasten zu Vegesack“ ins Leben ruft. Anlass ist der 50. Geburtstag der Schule. Vor der Gründung gab es hier bereits den Schülerruderverein „Wiking“, der jedoch 1938 von den Nationalsozialisten aufgelöst wurde. Während des Zweiten Weltkrieges ruht das Vereinsleben. Damit blickt die als „Ehemaligenverein“ bekannte Gemeinschaft auf eine Vergangenheit zurück, die von den Höhen und Tiefen der deutschen Geschichte geprägt ist.
1954 vermerkt das Protokoll, dass fast alle Abiturienten der letzten drei Klassenverbände Mitglieder geworden sind. „Eine Verbundenheit mit der alten Schule, von der wir heute gerne träumen. Ein solch großer Beitritt wird durch das heutige Kurssystem in der Oberstufe aber auch erschwert“, bemerkt Walter Horn.
Als Mitte der 1970er-Jahre das damals durchgängige Gerhard-Rohlfs-Gymnasium geschlossen und in Stufenschulen (Sekundarstufe I und II) aufgeteilt wird, verliert der Verein seine Ursprungsschule – das Realgymnasium, das 2019 seinen 150-jährigen Geburtstag gefeiert hätte.
Auf Druck der FDP, vertreten durch den damaligen Senator Claus Jäger, Mitglied im VVG, beschließt die Bremer Ampelkoalition im Jahre 1991 zwei neue Gymnasien für Bremen. Im August 1993 führt schließlich das durchgängige Gymnasium Vegesack den Schulbetrieb unter seinem jetzigen Namen fort. Eine Namensänderung erfährt zwei Jahre später auch der Ehemaligenverein, um den Zugang für alle Vegesacker Gymnasiasten zu öffnen.
Studienrat Walter Horn ist mit seinen Fächern Deutsch und Sport zu diesem Zeitpunkt seit drei Jahren an der Schule, nachdem er zuvor in Blumenthal unterrichtet hat und an der deutschen Schule in Den Haag als Oberstufenleiter tätig war. 1993 wird Horn Leiter der Abteilung Sek I des Gerhard-Rohlfs-Schulzentrums und ist gleichzeitig Lehrer am Gymnasium Vegesack, wo er auch den Prüfungsvorsitz im Abitur innehat. 2005 endet seine Lehrertätigkeit.
Walter Horn ist ein passionierter Pädagoge, was nicht zuletzt durch sein Engagement als Vorsitzender unterstrichen wird. „Lehrer ist ein erfüllender Beruf. Ich habe das gerne gemacht und würde es mit meinen geeigneten Fächern auch sofort wieder machen“, schwärmt Horn. Dass die ehrenamtliche Vereinsarbeit nicht ohne viele helfende Hände geht, weiß der VVG-Vorsitzende.
„Ich möchte mich deshalb bei meinen Mitstreitern Michael Schmidt, Wolmar von Taube, Wolfgang Schütze, Heyke Weinbecker und Ingmar Stephan für die lebendige Vorstandsarbeit bedanken und freue mich auch über die weiterhin gute Zusammenarbeit mit den ehemaligen Schulleitern Wilfried Hornung, Reinhard Schilling und Peter Haase sowie mit der gegenwärtigen Schulleitung um Heike Ohler, Sven Tödter, Stefanie Rabus und Marc Grohnert“, betont Horn.
Gleichwohl möchte er besonders die jüngeren ehemaligen Vegesacker Gymnasiasten ermuntern, sich im Verein zu engagieren. „Immerhin ist es ein offenes Problem, wenn der Vorstand sich um Nachfolger bemüht und Nachwuchssorgen hat. Man braucht in dem Verein keinen Klub der Alten zu sehen, sondern kann durch den Beitritt der Schule und den Nachkommenden etwas zurückgeben“, unterstreicht der Vorsitzende.
Eine Mitgliedschaft im VVG kostet 20 Euro im Jahr. Studenten und Auszubildende zahlen zehn Euro Jahresbeitrag und Schüler sind beitragsfrei. Der Verein freut sich außerdem über Spenden.
Für die Jubiläumsfeier am 7. September 2019 ist laut dem Vorsitzenden ein geselliger Abend in der Strandlust mit Gästen und Beiträgen zur jüngeren und älteren Vergangenheit des Vereins vorgesehen, der musikalisch vom Gymnasium Vegesack umrahmt wird. „Das beweist die Daseinsberechtigung eines Vereins, der seinen Zielen von Beginn an und bis heute treu geblieben ist: den fördernden Kontakt mit der Schule zu erhalten, auch einzelne Schüler in geeigneter Weise zu unterstützen und die Beziehungen der Mitglieder untereinander zu pflegen.“
Der VVG-Vorsitzende hofft ebenso darauf, dass die große Geburtstagsparty im Sinne eines Weiterbestehens des Vereins dazu beitragen wird, ein wachsendes Interesse am Verein und dessen fördernder Arbeit zu wecken. Weitere Informationen zum Verein Vegesacker Gymnasiasten gibt es in der Vereinsschrift „Perspektiven“ oder auf der Website des Gymnasiums Vegesack unter www.gymnasium-vegesack-bremen.de.

 

   
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