Fotos löschen  

Liebe Schüler, Eltern und Lehrer,

neben dem geschriebenen Wort erscheinen auch Fotos und kleine Videoclips auf der Homepage. Diese Medien machen die Seite erst richtig interessant und lebendig. Nichts wäre langweiliger als eine Internetseite ohne Bilder und  Videoclips.

Auf der anderen Seite hat jede Person natürlich auch das Recht am eigenen Bild. Wer also nicht auf unserer Internetseite abgebildet werden möchte, schicke bitte eine Mail an die Schule, und teilt mit, welches Bild mit seinem/ihrem Konterfei gelöscht werden soll. Wir werden das umgehend veranlassen.

Viele Grüße vom Administrator!

   

Kammermusikabend am 29. Mai

 
Unbenannt 2Am Dienstag, den 29. Mai 2018 findet nun um 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums Vegesack unser traditioneller Kammermusikabend statt, den wir aus Krankheitsgründen hatten verschieben müssen. Schülerinnen und Schüler von Mittel- und Oberstufe bringen Instrumental- und Vokalwerke verschiedener Epochen und Stile zu Gehör. Die Spanne reicht von Pachelbel bis zu Peter, Paul und Mary. Schülerinnen und Schüler, Eltern und alle Musikliebhaber sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
   

von Tom Jürgens

Passend zum derzeitigen Themenbereich der Glazialmorphologie, organisierten Herr Nalıncıoğlu in Zusammenarbeit mit Herrn Frölich eine Exkursion in die „schwarzen Berge“ nahe Hamburg. Pünktlich um 8:00 Uhr fuhr der Bus vors Gelände der Schule, die Stimmung unter den Schülern war gemischt. Teile der Schülerschaft waren wie echte Abenteurer gekleidet und andere Teile kamen im normalen Straßen-Outfit. Das Wetter spielte uns anfänglich bisher leider nicht in die Karten, bisher war es der gewohnte Bremer Nieselregen.

Nach circa einer Stunde und zwanzig Minuten kamen wir auf einem Parkplatz im Hamburger Ortsteil Fischbek an. Nach Beginn der Wanderung erstreckte sich vor uns das riesige Naturschutzgebiet der Fischbeker Heide, hierzu hörten wir einen kurzen Vortrag und schossen das obligatorische Gruppenfoto. Früh wurde deutlich, dass diese Wanderung ein Kraftakt werden würde.
Die Harburger Berge sind durch die Saaleeiszeit entstanden und sind geomorphologisch gesehen so genannte Endmoränen. Nach dem Aufstieg auf einen höheren Hügel standen wir plötzlich vor einer in den Wintermonaten betriebenen Rodelbahn. Manch einer hätte sich wohl ein wenig Schnee und einen Schlitten gewünscht, jedoch blieb uns dieses Vergnügen verwehrt.

Nach einigen hundert Metern kamen wir zu ein paar Hügelgräbern, welche mitten im Wald von Archäologen entdeckt wurden. Kurzzeitige Probleme mit der geplanten Strecke haben unseren Wanderweg ein wenig interessanter gestaltet und wir mussten quer durchs Gestrüpp. Das eigentliche Ziel, den Falkenberg haben wir dabei jedoch nicht aus den Augen verloren und kamen immer näher. Wir passierten einen Findling, welcher direkt hinter der Endmoräne lag und während der Eiszeit Teil eines gigantischen Gletschers war, welcher sich über Skandinavien bis nach Norddeutschland erstreckte, und wanderten Richtung Norden zum Falkenberg.
Die Schüler hielten dem straffen Tempo von Herrn Nalıncıoğlu & Herrn Frölich größtenteils Schritt und so wurde der Zustand der Hosen und Schuhen im matschigen Wald schnell unwichtig. Teile der Gruppe waren wie in ihrem Element und erklommen regelrecht die Berge, während die anderen den scheinbar einfacheren Weg drum herum nahmen. Mit einer positiven Moral und viel Wegzehrung von Zuhause kamen wir nach circa 10 Kilometern am Falkenberg an.
Mit einem Blick auf die umliegende Landschaft wurden die Anstrengungen beim steilen Aufstieg auf den 68 Meter hohen und Berg schnell vergessen. Die Sage behauptet, dass Gödeke Michels, der gefürchtete Seeräuber und Kumpan Störtebekers, auf dem Falkenberg bei Neugraben gehaust habe. Hier hörten wir kurze Vorträge über den Falkenberg selbst, aber auch das Elbe-Urstromtal und die sogenannte „glaziale Serie“. Da es keine befestigten Wege gab, wurde der Abstieg des Berges zu einer amüsanten Veranstaltung, bei welcher einige Schüler eine Begegnung mit dem nassen Waldboden hatten.
Bei den Schülern kam das Gefühl vor, sie befänden sich komplett im tiefsten Wald. 800 Metern nach dem Falkenberg standen wir jedoch plötzlich wieder an einer vollbefahrenen Hauptstraße und es rauschten die PKWs und LKWs regelrecht an uns vorbei. Dies bildete den Abschluss unserer Exkursion.
Abschließend hatte die Wanderschaft eine durchweg positive Meinung zur Exkursion. Die Rückfahrt im Bus gestaltete sich auch als sehr komfortabel und so kamen wir in der Dämmerung zurück zur Schule. Passenderweise hat es in Bremen wie aus Eimern geschüttet und große Teile der Schüler mussten die restliche Heimreise mit dem Fahrrad antreten. Kaputt und glücklich zugleich gestaltete sich dann der restliche Abend, bei den meisten wohl auf dem heimischen Sofa.

Link zum Streckenverlauf: https://www.gpsies.com/map.do?fileId=jpmalilquccbjzad

   
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